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Oktober
2004
ALZHEIMER Gesellschaft Bonn e.V.
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Atypische
Neuroleptika Risperidon (Risperdal®): Erhöhtes Schlaganfall-Risiko
bei älteren Patienten mit Demenz
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Schlüsselwörter:
Atypische Neuroleptika, Nebenwirkung, Risiko, Schlaganfall,
TIA, Alter, Risperidon, Risperdal, Risiko, Diabetes Mellitus,
Risikofaktor, Psychose, Patienten, Schizophrenie, Dyskinesien,
Parkinson-Symptome, Akithesie Sitzunruhe, Behandlung und Therapie.
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Im
Vergleich zu alten Neuroleptika haben die neueren atypischen
Neuroleptika bekanntlich weniger extrapyramidale Nebenwirkungen
-wie Dyskinesien, Parkinson-Symptome, Akithesie (Sitzunruhe).
In
letzter Zeit häufen jedoch Studien und Meldungen über
die potentiellen Nebenwirkungen der atypischen Neuroleptika
-siehe unsere Rezension Diabetesrisiko unter Olanzapin (Zyprexa®)-
In
einem Dear-Doctor-Letter vom 11. Okt. 2002 warnen die kanadische
Gesundheitsbehörde und Janssen-Ortho (Kanada) warnen
vor erhoehtem Risiko von Schlaganfall und TIA unter der Therapie
Risperidon (Risperdal®).
Eine
neue Analyse klinischer Studien zeigte, dass eine Behandlung
mit Risperidon (Risperdal®) bei älteren Patienten
mit Demenz mit einem erhöhtem Risiko für zerebrovaskuläre
Ereignissen wie Schlaganfall oder TIA, einschliesslich fatalen
Ereignissen, assoziiert sein könnte.
In
dem schreiben werden Ärzte empfohlen, Risiko und Nutzen
der Therapie mit Risperidon (Risperdal®) für Patienten
auf der Grundlage des vorhandenen Risikoprofils individuell
abzuwägen. Ärzte sollten Ihre Patienten auffordern,
Symptome eines möglichen zerebrovaskulären Ereignisses
umgehend dem behandelnden Arzt mitzuteilen, sodass sofortige
Massnahmen für die Diagnose und Therapie, einschliesslich
Absetzen des Medikamentes, erfolgen kann. Mehr Informationen
und detaillierte Studienergebnisse:
Health
Canada/ Janssen-Ortho: RISPERDAL* (risperidone) and Cerebrovascular
Adverse Events in Placebo-controlled Dementia Trials
Quelle: arznei-telegramm , Eilmeldung vom 15. November
2002.
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