|
1) Musiktherapie ist eine seit vielen
Jahren anerkannte Therapieform die es auch schwer erkrankten Menschen ermöglicht, sich mitzuteilen und so am
Leben teilzunehmen.
Auch bei fortgeschrittener Demenz können
sie dadurch "trotz" der schweren Erkrankung über "Erinnerungsspuren" wieder einen Zugang
zu sich selbst und anderen bekommen. Da das Langzeitgedächtnis bei Alzheimer recht lange funktioniert, werden
Erinnerungen an die Kinder- und Jugendzeit wachgerufen, wenn Musikstücke, Lieder oder Schlager aus diesen Zeiten
gespielt , gesungen oder auch nur gesummt werden.
Ausgebildete Musiktherapeuten/Innen begleiten die demenzerkrankten
Bewohner in kleinen Gruppen, Natürlich muß in Tests vorher sorgfältig und einfühlsam geprüft
und/oder beobachtet werden, ob einzelne Heimbewohner auch gerne an solchen Aktivitäten teilnehmen wollen. Dazu
genügt oft ein Blick auf die Mimik, auf ein Lächeln oder "große Augen", die sprechen, auch
wenn die richtige Sprache nicht mehr verstanden werden kann.
Auch Musik als Begleitung von tänzerischen und
gymnastischen Übungen zeigt bei Demenz-Erkrankten höchst bemerkenswerte Ergebnisse!
So hat Schosuhan Hirsch in Jerusalem/Israel eine
"Dance Therapy for Demential People" entwickelt, mit der in kleinerem Kreis Demenzerkrankte gemeinsam
durch Musik, Tanz und tänzerische Bewegungen aktiviert, motiviert und angeregt werden. Dass die gymnastischen/tänzerischen
Übungen den im Heimalltag häufig nur sitzenden Heimbewohnern gesundheitlich ausgesprochen gut tut, bedarf
keines weiteren Hinweises.
Frau Hirsch hat ein Video-Band zur "Dance Therapie
for Demential People" erstellt, welches sie gegen Erstattung der Kosten (Umstellung von NTSC auf PAL o.a., Porto,
Gebühr) gerne zur Verfügung stellt.
Anfragen richten Sie bitte an: Alzheimer Gesellschaft
Bonn e.V., wir geben Ihr Interesse an Frau Hirsch weiter.
Informationen zur Musiktherapie erhalten Sie auch bei:
Deutsche Gesellschaft für Musiktherapie, Libauer
Straße 17, 10245 Berlin
(info@musiktherapie.de - oder: www.musiktherapie.de)
|