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Dezember 2003
ALZHEIMER Gesellschaft Bonn e.V.


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Irischer Weihnachtssegen
Nicht, dass jedes Leid Dich verschonen möge,
noch dass Dein zukünftiger Weg stets Rosen trage,
keine bittere Träne über Deine Wange komme,
und dass kein Schmerz Dich quäle,
nein, dies alles wünsche ich Dir nicht.
Sondern:
Dass dankbar Du allezeit bewahrst
die Erinnerung an gute Tage,
dass mutig Du gehst durch alle Prüfungen,
auch wenn das Kreuz auf Deinen Schultern lastet,
auch wenn das Licht der Hoffnung schwindet.
Was ich Dir wünsche:
dass jede Gabe Gottes in Dir wachse,
dass einen Freund Du hast,
der Deiner Freundschaft wert.
Und dass in Freud und Leid
das Lächeln des Mensch gewordenen Gotteskindes
Dich begleiten möge.
*** fröhliche Weihnachten!
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Auch im vergangenen Jahr hat sich in den Köpfen der
Verantwortlichen und Beteiligten (Pflegekräfte, Ärzte, Heimleitungen), aber auch bei Nachbarn und Freunden
von Betroffenen einiges bewegt:
das Bewußtsein zu Gunsten eines humanen Umgangs mit den Erkrankten und auch für mehr Hilfe und Unterstützung
der betreuenden und pflegenden Angehörigen wächst.
Viele lokale Initiativen und Gruppen haben bereits viel erreicht, aber noch ist viel, viel mehr zu tun, damit Demenzerkrankte
als Erkrankte, mit dem gleichen Anspruch auf eine würdevolle Behandlung, wie ihn wir Gesunde haben, anerkannt werden,
als Kranke, die besonderer menschlicher Unterstützung bedürfen, die man nicht "einfach" mit sedierenden
oder stimulierenden Medikamenten oder gar mechanischen Fixierungen einem - noch weitgehend - untauglichen Pflegesystem
anpassen darf.
Leider hat sich die Bundespolitik der bedrückenden Situation der Demenzkranken in Deutschland kaum angenommen.
Ohne die wachsende Zahl lokaler Alzheimer Gesellschaften, Initiativen und Gruppierungen wäre weit weniger geschehen,
und ohne sie würde sich auch in Zukunft weniger bewegen.
Unterstützen Sie daher auch im neuen Jahr all diejenigen, die sich in Ihrer Umgebung für die Belange der Betroffenen
und ihrer Angehörigen uneigennützig einsetzen. Und gehen auch Sie auf Familien mit Betroffenen oder deren
Angehörige zu, und fragen: "Kann ich helfen, kann ich etwas für Sie tun?".
Ihre Alzheimer Gesellschaft Bonn e.V.
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