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Jan.
2003
ALZHEIMER Gesellschaft Bonn e.V.


| Kurzmeldungen |
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Neue
Wohnformen |
Bundesstadt Bonn:
Neu: Im Amt für
Soziales und Wohnen ist eine neue Sachgruppe "Hilfe
zur Pflege" eingerichtet worden., in der die Gewährung
von Hilfe zur Pflege in der häuslichen Umgebung (nicht
in Einrichtungen) und gfls. notwendige zusätzliche Hilfe
zum Lebensunterhalt bearbeitet wird. Ansprechpartnerinnen sind
Frau Ebert (unter Tel. 77 4938) und die Sachgruppen leiterin
Frau Lüdtke (Tel. 77 4739). Die Dienststelle befindet
sich in der Hans-Böckler-Str. 5 in Bonn-Beuel. Die Büros
befinden sich in der 3. Etage (Zi. 315 u. 318).
Haftpflichtversicherung:
Üblicherweise
hat jede Familie eine private Haftpflichtversicherung als Familienversicherung.
Einige Versicherungsgesellschaften
vertreten die Auffassung, dass der Versicherungsschutz für
das Mitglied nicht mehr gilt, wenn die/der Betreffende nicht
mehr im Haushalt, sondern in einem Pflegeheim lebt.
Fragen
Sie daher vor einem Umzug in ein Pflegeheim bei Ihrer Versicherungsgesellschaft
unbedingt nach und lassen Sie sich den Versicherungsschutz schriftlich
bestätigen. |
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Neu:
Gütesiegel für besonders geeignete Pflegeheime
und Einrichtungen
Neue Wohnformen und Beschäftigungs- möglichkeiten
für Alzheimer-Erkrankte |
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Viele Angehörige fragen nach einem für ihre
erkrankten Verwandte "geeigneten" Heim; wir
müssen leider immer wieder die Auskunft geben,
daß es in Deutschland kein "zentrales Register"
gibt, keinen Katalog und auch keine Empfehlungsmagazine
oder Broschüren. Lediglich über Mundpropaganda,
die Stadt- oder Gemeindeverwaltungen oder die lokalen
oder regionalen Selbsthilfegruppen, Alzheimer Gesellschaften
und Initiativen können Informationen eingeholt
werden, wobei sich alle, auch wir, mit Empfehlungen
aus u.a. haftungs- und wettbewerbsrechtlichen Gründen
schwer tun.
Ein Gütesiegel für geeignete Häuser,
die kleine Wohngruppen, biographiebezogene Beschäftigungs-
möglichkeiten, besondere ergotherapeutische und...
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| unser
aktuelles Bild |
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*NEU*
weitere aktuelle Informationen *NEU* |
von
Beatrice |
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** Neuer Film ** |
| 19.
Januar 2003: Nach "IRIS" ein weiterer Film über
die Auswirkungen der Alzheimer Krankheit.
"CLAIRE-
Se souvenir de belles choses" ist eine berührende
Liebesgeschichte, die aufgrund der fortschreitenden Alzheimer
Erkrankung von Claire tragisch endet.
Ein Film von Zahou Breitmann."Claire ist um die 30.Vor
einiger zeit wurde sie während eines Spaziergangs vom
Blitz getroffen. Aber ist das wirklich der Grund für
ihre Gedächtnisschwäche? Schließlich hatte
ihre Mutter an Alzheimer gelitten. In der Spezialklinik "Aux
Écureils, findet sie sich in einem Mikrokosmus von
Menschen wieder, die an leichten oder schweren Formen der
Amnesie leiden. Und sie trifft auf Philippe, der den tragischen
Autounfall "vergessen" hat, bei dem seine Frau und
sein kleiner Sohn getötet wurden. Zwischen beiden entsteht
eine immer intensiver und sinnlichere werdende Leidenschaft"
Ab
30. Januar u.a. in Berlin, Köln, Düsseldorf,
Bremen, Hamburg, München, Stuttgart, Leipzig, Dresden
und Münster.
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| HINWEIS: |
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Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) plant eine Hörfunksendung
(mehrteilig) zur Situation der Demenz-Erkrankten (Situation
in Pflegeheimen, psychiatrischen Kliniken und zur Lage der
häuslichen Pflege).
Die
Redakteurin der nächsten Sendung, Frau Sabine Güthe,
möchte gerne Pflegekräfte und Angehörige interviewen,
um über besondere Probleme bei der Heimversorgung und
der häuslichen Versorgung und Betreuung von Erkrankten
berichten zu können (wo fehlt Hilfe, was sind die besonderen
Sorgen von Angehörigen, wo sind Mißstände
?).
Sollten
Sie Interesse an einem Interview haben, setzen Sie sich mit
Frau Güthe in Verbindung (Tel. 0211-5159 479 oder 0178
51 59 479 Handy).
In
der Sendung werden keine Namen genannt, Frau Güthe sichert
absolute Vertraulichkeit und Anonymität zu. Befragte
können auch über Erfahrungen mit Pflegeheimen und
Kliniken berichten, aber auch Anregungen geben, z.B. zur Verbesserung
der häuslichen Betreuung.
Sie sollten von der Möglichkeit, auch auf diesem Weg
ein wenig aufmerksam zu machen, Gebrauch machen.
Am
17.12.02 um 10:50 Uhr können Sie im WDR 5 bereits die
erste Sendung zu diesem umfangreichen Themenbereich hören.
Die Sendung ist bereits aufgenommen und wird am 17.12. ausgestrahlt.
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| "Alzheimer
und Kunst"- ein Widerspruch? |
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Die
Alzheimer-Krankheit bringt u.a Einbrüche bei den kognitiven
Fähigkeiten (den Fähigkeiten, Denkinhalte zu verknüpfen),
bei der zeitlichen und örtlichen Orientierung sowie bei
dem Kurzzeitgedächtnis. Bei Fortschreiten der Krankheit
treten weitere Funktionsverluste im menschlichen Gehirn auf.
Sensibilität und Kreativität, Ausdruckswille und
Phantasie bleiben aber, wenn auch in sich verändernden
Formen und Inhalten.Die häufig anzutreffende Meinung
"Alzheimer-Kranke spüren ja nichts", sie "kriegen
nichts mehr mit" und "können ja doch nichts
mehr ausdrücken" entstammt aus dem erschreckenden
Bereich der Unkenntnis und der Vorurteile!
Der
berühmte Nachkriegs-Werbegrafiker Carolus
Horn , an Alzheimer erkrankt, zeichnete und malte
bis zu seinem Tod. Im Januar
2002 präsentierte die Alzheimer Gesellschaft Bonn
e.V. zusammen mit der Heilpädagogischen Fakultät
der Universität zu Köln seine Werke.
Das
Kölner Universitäts Journal berichtete ausführlich
über die Ausstellung, zu der der Vorsitzende unserer
Gesellschaft Rechtsanwalt Michael G. Streicher eine Ringvorlesung
vor Studenten zur Situation der Demenzerkrankten in Deutschland
hielt. (Vorträge und
Berichte). Auch mit dieser Veranstaltung wollten wir die
Öffentlichkeit dafür sensibilisieren, daß
Erkrankte zwar zunehmende krankheitsbedingte Defizite erleben,
aber wie wir Gesunde empfinden, lachen und traurig sein können,
Stimmungen haben und auch den Willen, sich mitzuteilen, auch
wenn die Fähigkeit, sich wie wir Gesunde auszudrücken,
schleichend abnimmt.
Alle im Pflege- und Gesundheitswesen mit Alzheimer-Kranken
befaßten Personen sollen dies bei ihrer verantwortungsvollen
Tätigkeit wissen und beachten. [mehr]
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